Sturzpads (auch Crashpad genannt) für dein Motorrad von BikefarmMV
Ein Sturzpad schützt das Motorrad vor Schäden bei einem Unfall. Deshalb empfehlen wir jedem Kunden sich ein Set von unseren Sturzpads zu holen.
Vorwort:
Auf das richtige Format und Material kommt es an: 60 mm Durchmesser = bestmögliche Auflagefläche großer Radius = Gleiteffekt beim Aufschlag
Kunststoff-Gleit-Material = ideal um Masse auf Asphalt und Beton zu Bremsen eingepresste Stahlbuchse = garantiert festen Sitz von Motor und Pad .
Sturzpads ersetzen den nicht mehr zeitgemäßen Sturzbüge und schützen Rahmen, Motor und Verkleidungsteile.Beim Sturz verhindern die Kunststoffpads,
dass die zu schützenden Teile durchschleifen oder zerbrechen. Produktinfo: Bei allen Modellen haben die Kunststoffpads einen Durchmesser von 60 mm,
um eine möglichst große Auflagefläche zu erreichen. Desweiteren sind sie mit einem großen Radius versehen, um beim Aufschlag einen besseren Gleiteffekt
zu erreichen. Bis auf wenige Modelle dient ein Aluflansch bzw. eine CNC-gefräste Alu-Trägerplatte als Aufnahme für den Kunststoffpad. Nur so ist
langfristig ein fester Sitz von Pad und Motor gewährleistet. Hierdurch werden auftretende Kräfte bei einem Sturz auf eine möglichst große Fläche
übertragen.Die Kunststoffpads haben sich seit mehr als 10 Jahren im Alltagsbetrieb an Straßenmotorrädern und auch an Rennmaschinen bestens bewährt.
Es gab keinerlei Folgeschäden. Bei einigen Motorrädern ist ein Verkleidungsausschnitt erforderlich . Die Sturzpads werden paarweise mit allen
benötigten Befestigungsmaterialen und Montageanleitung geliefert. Alle Teile sind im Ersatz auch einzeln erhältlich. Nicht enthalten ist ein
kleinerer Wasserausgleichsbehälter, der bei einigen Kawasaki Modellen eingebaut werden muss. Seit Anfang der 80ziger Jahre gibt es Sturzpads.
Erstmals wurden sie an amerikanischen Superbike-Rennern verwendet. Der Markt bietet eine Vielfalt von Formen und Materialien an. Weit verbreitet
auch das glänzende oder farbig eloxierte Aluminium. Es stellt sich jedoch die Frage: sollen diese "Pads" gut Aussehen oder gut Schützen? Klar ist,
Metall hat keine dämpfende Wirkung im Fall eines Sturzes. Ebenfalls negativ - die hohe Abriebfestigkeit. Hieraus resultiert eher ein Gleit- als
ein Bremseffekt. Dies ist jedoch wichtig, da das Bike auf Asphalt oder Beton gebremst werden soll bevor es irgendwo einschlägt und zusätzlichen
Schaden anrichtet. Man stelle sich vor, Schuhsohlen würden aus Aluminium bestehen. Gehen z. B. bergab wäre nur unter größten Schwierigkeiten möglich.
Fazit: geeignetes Material ist natürlich nur Kunststoff! Wichtig! Nicht nur das Material, sondern auch die Form, Befestigung und Sollbruchstelle
tragen entscheidend zur Sicherheit bei. Die Pads müssen einen möglichst großen Außendurchmesser haben und auch einen dem entsprechenden Radius
aufweisen (siehe auch die vier Infosätze). Ganz wichtig ist die eingepreßte Stahlbuchse im Kunststoffpad, wo er eine direkte Verbindung zum Rahmen
oder Motor eingeht. Dies ist Voraussetzung um die vom jeweiligen Hersteller vorgeschriebenen Schraubendrehmomentwerte wieder einzuhalten. Kunststoff ist
ein dehnfähiges Material, von daher lassen sich ohne Stahlbuchse nur max. 30 Nm als Anzugsmoment realisieren. Hat der Kunde ein "Billigprodukt" ohne
Buchse erworben, so wird er wohl mit einem losen, vibrierenden Motor fahren. Ein sehr viel größeres Übel wird ihm im Falle eines Sturzes widerfahren,
denn ein nur minimal gelöster Motorbolzen wird durch die auftretenden Hebelkräfte das Rahmenauge aufweiten bzw. das Gewinde an entsprechender Stelle
ausreißen. Wo immer es eine Konstruktion zuläßt, befestigen wir den Pad auf einer gefrästen Trägerplatte, um die Kräfte über mehrere Verschraubungspunkte
zu verteilen oder nutzen die Platte als Bauteil für auftretende Biegekräfte. Wobei dann auf die richtige Legierung des Materials zu achten ist. Um eine
Sollbruchstelle einzubauen gibt es mehrere Möglichkeiten: z. B. die 2-teiligen Varianten, wo dann als Gegenhalt nur eine berechnete Schraubenlänge oder
Dimension verwendet wird oder aber eine bestimmte Materialstärke am Pad. Im Fall einer Kollision mit dem Bordstein oder ähnlichem, sollte die Trägerplatte
oder der Pad nachgeben, bevor sich extreme Hebelkräfte auf Rahmen oder Motorhalterung übertragen - Folgeschäden sind somit fast auszuschließen. Den Trend
oder das Geschäft mit den Alu-Pads haben wir bewußt vermieden, da wir als Konstrukteur nach wie vor hinter der Wirkung und nicht der Optik stehen. Nicht
ohne Grund fahren sehr viele Rennteams vom ersten Tag an mit unseren Sturzpads. Alle Erfahrungen, die wir im Rennsport sammeln, kommen selbstverständlich
dem Straßenfahrer zu Gute. Ein Produkt, dass sich seit 15 Jahren bewährt hat! Dazu ein Zitat aus "motor presse international" PS Nr. 4, Seite 92: Unsere
Erfahrungen mit Sturzpads aus Aluminium decken sich mit denen vom Leser. Im Rennsport sind elastische Nylon-Pads erste -Wahl nicht ohne Grund. Trotz der
tollen Optik sind Sturzpads aus Alu nicht zu empfehlen Und ein Zitat aus "MOTORRAD NEWS" 6/2003, Seite 56: Fazit: Gut durchdachte und ordentlich
verarbeitete Lösung.